Redaktioneller Bericht zur Fuchssuchfahrt des AMC
am Sonntag den 25.9.2011
Vorbericht zur Fuchssuchfahrt des AMC Schwabach am Sonntag, 25.09.
Etwas früher als sonst beim AMC Schwabach üblich, findet die diesjährige Fuchssuchfahrt des Schwabacher ADAC-Ortsclubs bereits Ende September statt. Am Sonntag, 25.09.2011, startet die Traditionsveranstaltung zum wiederholten Male um 10.00 Uhr am Ostanger-Parkplatz in der Angerstraße. Der AMC lädt alle Mitglieder und Gäste recht herzlich zu einer Ausfahrt in die Landkreise um die Stadt Schwabach ein.
Das im letzten Jahr siegreiche und heuer als „Fuchs“ aufzuspürende Vater-Tochter-Duo Erik und Viktoria Schröder verspricht eine landschaftlich reizende und schön zu fahrende Route in entlegene Winkel unserer Region, die selbst viele Einheimische vielleicht selbst noch gar nicht kennen. Wie immer werden Bundesstraßen soweit möglich gemieden, um ruhige und schöne Überlandstrecken zu nutzen. Wie viele Kilometer bei optimaler Fährtensuche zurückzulegen sind und wie viele Kontrollpunkte auf die Teilnehmer warten, erfahren die Teams erst am Start. In der Vergangenheit lagen die direkten Strecken bei ca. 50-60 km, unter Ausnutzung aller Fehlspuren kommen aber auch schon einmal 110 km zusammen.
Dass nicht nur Vereinsmitglieder diesen spannenden und schönen Familienausflug gewinnen können zeigt z.B. das Jahr 2009, in welchem AMC-Gäste als erste am Fuchsbau ankamen. Gute Taktik, ein Stück weit Gespür und ein gewisses Näschen für die richtige Abzweigung zeichnen in der Regel die Sieger aus. Wie immer werden die richtige Fährte mit weißen und Fehlspuren mit farbigen Kennzeichen am Straßenrand kenntlich gemacht.
Nachdem die Veranstaltung heuer bereits Ende September stattfindet besteht auch für Cabrio-Fahrer oder Biker eine gute Chance auf eine herrliche Sonntags-Ausfahrt. Am Ende jedenfalls treffen sich alle Teilnehmer zum gemeinsamen Mittagessen mit Siegerehrung in einer Gastwirtschaft in der Region. Wo, das erfahren die Teams am Ziel. Die Teilnahmegebühr pro Fahrzeug beträgt EUR 10,--. Der AMC Schwabach freut sich auf eine rege Teilnahme, 2010 waren immerhin 20 Teams dabei!
Frank Staub
-Pressewart AMC Schwabach-
Fuchssuchfahrt des AMC Schwabach wieder eine tolle Veranstaltung
Herrlicher Sonnenschein begrüßte die Teilnehmer der diesjährigen Fuchssuchfahrt des Automobilclubs Schwabach am Sonntag auf dem Ostanger-Parkplatz. Obwohl die traditionsreichste Veranstaltung des ADAC-Ortsclubs heuer schon im September stattfand, freuten sich Sportwart Horst Humpenöder sowie die letztjährigen Sieger und damit in 2011 für die Strecke verantwortlichen Erik Schröder mit dessen Tochter Viktoria über 19 am Start stehende Fahrzeuge. Insbesondere einige Gastfahrer wollten das besondere Flair dieser Tour einmal genießen. Und sie wurden nicht enttäuscht, denn landschaftlich wartete eine wunderbare Strecke in die Landkreise rund um Schwabach.
Horst Humpenöder wies zu Beginn alle Fahrer auf die nötige Vorsicht und Einhaltung der Straßenverkehrsordnung hin und gab nach erfolgter Auslosung um 10.30 Uhr das erste Fahrzeug frei. Dass Geschwindigkeit nicht entscheidend ist, zeigte eindrucksvoll die Mannschaft Hans Grießhammer mit Sohn Hans jun., die zwar als letzte abfahren durften, am Ende aber nach einer ganz knappen Entscheidung mit aller Routine den insgesamt zweiten Platz belegten.
Die Teams bekamen es dieses Jahr jedoch mit einer ganz anspruchsvollen Strecke zu tun. Zwar konnte man bei optimaler Fahrt nur 47 km auf dem Tacho verbuchen, doch immerhin ca. 75 km waren an Fehlspuren vom Fuchs ausgelegt. So mancher fuhr an dem ein oder anderen Kontrollpunkt vorbei, andere beendeten die Ausfahrt gar schon vor dem Ziel! Erschwerend für das Organisationsteam und die Fahrer kam dieses Jahr noch hinzu, dass viele Straßenränder noch nicht abgemäht waren und daher so manche Streckenkennzeichnung nur erschwert erkennbar war.
Die Route führte diesmal über Gustenfelden und trennte somit frühzeitig das Feld. Über Regelsbach und Defersdorf ging es weiter nach Rohr, wo sich aufgrund hoher Abzweigungsdichte erneut die Teilnehmer verstreuten. Über Leuzdorf nach Prünst und Dechendorf führte die wunderschöne Strecke direkt nach Günzersreuth und Rudelsdorf. Doch da nahm für viele das Schicksal seinen Lauf. Rund um Kettersbach, insbesondere aber Suddersdorf gab es Fehlspuren en masse. Diejenigen, welche auf der richtigen Fährte waren fuhren schnurstracks nach Windsbach, um dann in Untereschenbach nahe Winkelhaid den Fuchs in seinem Bau aufzuspüren.
Am Ende waren wieder altbekannte Fährtensucher auf dem Siegertreppchen zu finden. Dritter wurde das Team Hardi und Dennis Andörfer und zweiter Hans Grießhammer mit Sohn Hans jun.. Überraschender Sieger in 2011 wurde jedoch Matthias Humpenöder mit seinem Beifahrer Christian Honke. Am Fuchsbau spielte sich vorher geradezu ein Krimi ab. Matthias Humpenöder und Christian Honke kamen zwar sechs Minuten nach Team Grießhammer am Ziel an, hatten den Fuchs Viktoria Schröder aber letztlich zuerst aufgespürt und somit am Ende die Nase vorn. Auch dieses Jahr erneut eine tolle Veranstaltung, auf die sich in 2012 bereits jetzt schon wieder alle freuen!
Frank Staub
-Pressewart AMC Schwabach-
Redaktioneller Bericht AMC Schwabach
Spanferkelessen am 01.July 2011 wieder ein toller Erfolg!
Trotz erwartet eher kühler Temperaturen wollte der Automobilclub Schwabach sein diesjähriges Spanferkelessen nicht absagen. Und sowohl die Resonanz als auch sehr leckeres Essen gaben dem Organisationsteam um Viola und Peter Schmidthammer sowie Horst Humpenöder voll und ganz recht. Dass dieser Event auch weiterhin einen festen Platz im Terminkalender des Clubs haben muss, zeigte sich erneut eindrucksvoll. Die wiederum rekordverdächtige Teilnehmerzahl spricht klar für die Strategie des Clubs, auch kulinarisch aktiv zu sein und neue Mitglieder zu gewinnen.
Wie bereits im Vorjahr hatten sich mehr als 70 Mitglieder und Gäste in dem gemütlichen Garten der Firma Schmidthammer eingefunden, hatten viel Spaß und führten gute Gespräche. Auch das Wetter hielt durch und schließlich war man auch mit einer extra eingerichteten Feuerstelle bestens auf die frischen Spättemperaturen eingestellt. Schnell versammelten sich viele der Anwesenden nach dem Essen um das brennende Holz, welches man bis weit in die Nacht hinein nicht ausgehen ließ!
Redaktioneller Bericht zur Himmelfahrtswanderung
des AMC am 2. Juni 2011
Auch heuer wieder wird der Automobilclub Schwabach seine traditionelle Himmelfahrtswanderung über den ADAC-Rundwanderweg veranstalten. Der bereits im Jahre 1970 vom Schwabacher ADAC-Ortsclub eröffnete Rundwanderweg erfreut noch heute eine Vielzahl begeisterter Spaziergänger und Wanderer. Erst letztes Jahr erneuerten Mitglieder des AMC Schwabach den kleinen Steg bei Schopfhof, der Teil des Weges ist, um einen sicheren Übergang über den kleinen Bachlauf zu sichern.
Vor wenigen Tagen wurde auch noch die Beschilderung für Wanderer neu angebracht. Verantwortlich hierfür zeichnete 2. Vorsitzender Werner Klug. Neben vielen Bänken und Sitzgelegenheiten kann sich jetzt jeder Fußgänger auch wieder darauf verlassen, seinen gewünschten Zielort sicher zu erreichen. Der AMC Schwabach hofft auch dieses Jahr wieder auf eine rege Teilnahme vieler Mitglieder, wobei Gäste natürlich recht herzlich willkommen sind. An der traditionellen Pausenstation erwarten die Wanderer heuer leckere Weißwürste und wieder entsprechende Erfrischungsgetränke
Redaktioneller Bericht AMC Schwabach
Clubabend 05. Mai 2011 - DEKRA-Gutachter!
Einen sehr interessanten und guten Fachvortrag erlebten zahlreiche Mitglieder und Gäste des Schwabacher Automobilclubs. Mit dem beim AMC bereits bekannten Fachabteilungsabteilungsleiter im Gutachtenwesen für Kraftfahrzeuge und zertifizierten Sachverständigen, Michael Fowinkel, gelang es den Verantwortlichen wiederum einen kompetenten und fachlich versierten Referenten für einen der Clubabende zu gewinnen.
Michael Fowinkel, der im Übrigen für über 40 Kfz-Gutachter in seinem Team bei der DEKRA Nürnberg als Teamleiter verantwortlich zeichnet, machte sein Know—how und die Erfahrung auf dem Themengebiet der „Grenzen des Reparaturschadens“ in seinem Fachvortrag mehr als einmal deutlich. In seiner Präsentation schilderte er den Anwesenden mit verschiedenen Berechnungsbeispielen, wie Versicherungen heutzutage per Gesetz abrechnen können und welche Spielräume bei der Schadenregulierung existieren.
Aus seinem reichen Praxisrepertoire referierte er gut verständlich über die kuriosesten Schäden und versuchten Einflussnahmen in der Abrechnung. Im Mittelpunkt des Abends standen reine Haftpflichtschäden, zu welchen natürlich auch die eine oder andere Fragen aus den Reihen der Zuhörerschaft kamen. Ausführlich wurde über Wiederbeschaffungsaufwand, Reparaturabwicklung und die so genannte Opfergrenze diskutiert. Dass hierbei die Schadenhöhen und –abwicklungen in Quoten unterschieden werden, war bis dato den Meisten wohl nicht bekannt.
Nach ca. 75 Minuten endeten die Ausführungen und 1. Vorstand Peter Merkel dankte dem Referenten für neu gewonnene Einblicke in die Welt der Kasko-Schadensregulierung. Und eines versprach der Vorsitzende: Dies war nicht der letze Besuch des DEKRA-Spezialisten Fowinkel beim Schwabacher Orstclub des ADAC!
Redaktioneller Bericht zum Clubabend des AMC im Schwabacher Tagblatt
Betriebsbesichtigung Fa. Schwanfelder vom 07.04.2011
Einen wie angekündigt tatsächlich etwas anderen Clubabend erlebten ca. 25 Mitglieder des Automobilclub Schwabach. Vorstandsmitglied und diesmaliger Organisator Wolfgang Beck arrangierte mit Firmeninhaber Rainer Schwanfelder eine äußerst informative und kurzweilige Betriebsbesichtung der Meisterwerkstatt Schwanfelder in Rednitzhembach. Die interessierten Gäste konnten in dem vielseitigen Karosserie- und Lackierfachbetrieb in nahezu alle Arbeitsvorgänge Einblicke nehmen und bei Reparaturarbeiten live dabei sein.
Nach einer kurzen Vorstellung des seit immerhin 18 Jahren sich stetig fortentwickelnden Unternehmens lud Kfz-Technik-Meister Schwanfelder zum Rundgang ein. Hier unterstützen ihn zwei Kollegen aus dem Bereich Karosseriebau und Lackierung. Als Ausbildungsbetrieb beschäftigt Schwanfelder immerhin 17 Personen aus allen Bereich des Kfz-Handwerks. Von der qualitativ hochwertigen Arbeit auf technisch neuestem Stand überzeugten sich die AMCler schon an der ersten Station im Bereich des Karosseriebaus.
Dass selbst stark eingebeulte Kotflügel heutzutage kein Problem mehr darstellen, wurde eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Nur im äußersten Notfall wird komplett ersetzt, hier wird vielmehr auf Wiederherstellung Wert gelegt. Wurde vor Jahren noch mit Hammer versucht, die schadhafte Stelle heraus zu klopfen, wird bei Schwanfelder das Zinkblech fast schon zärtlich heraus massiert. Aufwändiges Spachteln gehört hier schon fast der Vergangenheit an. Dass auch schon der Bayerische Rundfunk auf das fränkische Unternehmen aufmerksam wurde zeigt, welche tolle Technik in Rednitzhembach zum Einsatz kommt.
Auch von der Lackiertechnik zeigten sich die Gäste beeindruckt. Mithilfe modernster Computertechnik bei der Farbmischung wurde ein defektes Seitenteil in kurzer Zeit wieder vollständig an die übrige Karosserie angeglichen. Die routinierte und sichere Arbeit des Lackierers faszinierte die anwesenden Automobilfans.
Am Ende der 90minütigen Betriebsbesichtigung hatte Rainer Schwanfelder noch einen kleinen Imbiss für die Gäste vorbereitet, wobei in lockerer Runde noch jeder Gelegenheit hatte, Fragen an den Fachmann zu richten. Für so manches Clubmitglied steht in jedem Falle fest, dass der nächste Fahrzeugschaden in Rednitzhembach behoben wird!
Redaktioneller Bericht des AMC Schwabach im Schwabacher Tagblatt vom Oktober 2010
„Fuchssuchfahrt“ des Automobilclubs Schwabach am 10.10.2010
Dieses Jahr passte bei der diesmal von „Fuchs“ Viola Schmidthammer federführend organisierten Suchfahrt des AMC Schwabach einfach alles: Eine tolle Routenführung, phantastisches Wetter und eine Rekord verdächtige Anzahl an Fahrzeugen. Immerhin 20 Teams, darunter auch eine Motorradcrew, trafen sich Sonntag vormitttag pünktlich am Parkplatz Osang und wurden von Sportwart Horst Humpenöder kurz zur anstehenden Rundfahrt gebrieft. Er wies insbesondere darauf hin, die StVO zu beachten und Fairness walten zu lassen. Dies beherzigten alle Teams aufrichtig. Besonders erfreulich war heuer zudem, dass auch einige Gastfahrer mit von der Partie waren, die diesen Event zum ersten Mal erleben konnten und ob ihrer Begeisterung nächstes Jahr sicherlich wieder dabei sein werden.
Nach Ziehung der Startnummern verließen die Fahrzeuge in Abständen von ca. 20 Sekunden den Startplatz Richtung Süd-Westen. Weit musste man nicht fahren, um in Haag erstmals auf eine falsche Fährte gelockt zu werden. Schnell war das Feld somit getrennt und jeder konnte von nun an seinem eigenen Spürsinn folgen. Die landschaftlich sehenswerte Route führte über Kühedorf und Götzenreuth bis nach Abenberg. In einem großen Bogen, von Mäbenberg über Spalt und Dürrenmungenau hielt sich der Fuchs in einem Waldstück nahe Kettersbach letztendlich versteckt. Leider aber konnte Viola Schmidthammer im „Fuchsbau“ nicht mehr alle Teams begrüßen, denn zwei gaben vor dem Ziel die Suchfahrt wegen Grund völlig verlorener Route auf. Wo man sich zum gemeinsam Mittagessen treffen wollte, wurde aber schon vor der Abfahrt bekannt gegeben. So konnte man am Ende seine Erfahrungen untereinander doch noch gut austauschen.
Auf der insgesamt 54 km langen Optimalstrecke mussten bei herrlicher Herbstsonne vier Kontrollpunkte angefahren werden. Bei Befahren aller Fehlspuren konnte man aber leicht auch 94 km auf den Tacho fahren. Dies nahm sich die einzige Motorradcrew scheinbar zu sehr zu Herzen. Thomas Enders und sein Sozius Frank Staub passierten zwar alle Checkpoints, fuhren mit 101 km aber die mit Abstand weiteste Strecke und blieben so mit Platz 17 weit hinter den eigenen Erwartungen zurück! Gerade die Straßen um das Dürrenmungenauer Schloss hatten es beiden angetan, denn erst nach drei Fehlspuren nahmen die Zweiradfahrer dort wieder den richtigen Weg.
Am Fuchsbau selbst herrschte dann Hochspannung pur: Während manche Fahrer erst den dritten Kontrollstempel auf die Bordkarte bekamen, waren bereits mehrere Teams gleichzeitig mit dem Aufspüren des Fuchses beschäftigt. Am Ende siegte auch ein Stück weit jugendlicher Elan, denn Erik Schröder war mit seiner Tochter Viktoria am cleversten und konnte den Sieg einfahren. Zweiter wurde das Team Armin Acham-Andörfer vor dem rein weiblichen Gespann Sonja und Nadine Nettl. Horst Humpenöder und 1. Vorstand Peter Merkel freuten sich, dass alle unfallfrei am Zielpunkt angekommen waren und überreichten dem Organisator sowie den drei Erstplatzierten Pokaltrophäen.
Redaktioneller Bericht des AMC Schwabach im Schwabacher Tagblatt im Juli 2010
„Spanferkelessen“
Einen herrlich lauen Sommerabend erlebten über 70 Mitglieder und Gäste des Automobilclubs Schwabach beim traditionellen Spanferkelessen. Im schattigen und gemütlichen Garten der Firma Schmidthammer Elektrokohle fühlten sich alle sichtlich wohl, nicht zuletzt auch wegen der tollen Vorbereitung und Organisation durch Vio und Peter Schmidthammer.
Und auch die beiden Spanferkel stellten jeden vollends zufrieden. Mit einem kühlen Bier oder Radler bzw. einem Gläschen Weißwein bei gemütlichem Kerzen- und Fackellicht genoss man den Abend bis weit in die Nacht hinein ohne auch nur ansatzweise zu frösteln.
Dass dieses Event noch immer gut ankommt, zeigt die seit Jahren steigende Besucherzahl. Vorsitzender Peter Merkel stellte dies klar heraus und würdigte insbesondere das Engagement der Familie Schmidthammer und ist sich sicher, dass auch nächstes Jahr diese Veranstaltung ein Muss im Terminkalender des Automobilclubs ist.
Ein stimmungsvoller 60. Geburtstag des AMC Schwabach
Pech … hatten alle diejenigen, die sich die 60-Jahr-Feier des Automobilclubs Schwabach am Himmelfahrtstag entgehen ließen. Einzig das etwas wechselhafte Wetter passte nicht in die von Vergnügungswartin Viola Schmidthammer und ihrem Team perfekt organisierte Veranstaltung. Dennoch machten sich vom Parkplatz Heidenberg ca. 45 Wanderer nach einem kleinen Weißwurstfrühstück zum Festplatz zwischen Schopfhof und Kühedorf auf, und auch ein paar Regentropfen taten der anschließend tollen Stimmung im und um das aufgestellte Festzelt herum keinen Abbruch! Insbesondere die Musik des Live-Acts „Goosebumpmusic“ um Leadsängerin Sandra Gierse sorgte ab Mittag bei den annähernd einhundert Mitgliedern und Gästen nicht nur einmal für tosenden Applaus im vollbesetzten Zelt. Dass die Band erst spät nachmittags den letzten Song spielte, war Beweis für die einzigartige Atmosphäre und Stimmung.
Peter Merkel als erster Vorsitzender begrüßte die Anwesenden, allen voran Schwabachs Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser sowie Alt-Oberbürgermeister Hartwig Reimann, und blickte noch einmal auf die Zeit der Gründung in 1950 zurück. Der damals elitäre Zirkel, in dem sich in den 50er und 60er Jahren überwiegend nur Mitglieder mit eigenen PKWs zusammenfanden, ist der AMC heute aber nicht mehr. Dies will er auch nicht sein, vielmehr stellte Merkel in seiner Rede deutlich heraus, dass dieser Verein ein Club für alle ist. Gesellschaftliche Aspekte und das Miteinander stehen ganz klar im Vordergrund. Gerade auf die Wichtigkeit gesellschaftlicher Kontakte in unserer schnelllebigen Zeit, die besonders beim AMC vorbildlich gepflegt werden, wies der 1. Vorsitzende hin. Sein Dank galt in diesem Zusammenhang allen ehrenamtlichen Helfern, ganz besonders den aktiv tätigen Mitgliedern.
Als Gastredner würdigte Bürgermeister Dr. Thomas Donhauser das über viele Jahre geleistete Engagement und die inhaltlichen Werte des AMC Schwabach. Die Besonderheit und Einzigartigkeit dieses Vereins hob Dr. Donhauser besonders hervor. Humorvoll stellte er dies allein mit einer einzigen Frage in die Runde schon fest: Wenn man jemanden fragt, was er an seinem nächsten Geburtstag macht, ist die Antwort häufig offen. Fragt man AMC-Mitglieder aber, was sie an Himmelfahrt vorhaben, ist die Antwort klar: Wandern und Grillen am Heidenberger Rundwanderweg! Er unterstrich in seinen Worten an die Mitglieder und Gäste noch einmal deutlich, wie wichtig der AMC für gesellschaftliches Miteinander geworden ist.
Einen Rückblick auf 60 Jahre Schwabacher Automobilclub gab dann Ehrenmitglied Hans Grießhammer, der selbst seit Jahrzehnten dem Club angehört. Schöne Anekdoten, eingebettet in humorvolle Ausführungen sorgten für Kurzweil unter den Anwesenden. Besonders hob Grießhammer die Konstanz in diesem Club hervor, denn seit dem Gründungsjahr 1950 gab es in 60 Jahren bislang lediglich vier erste Vorsitzende. Dennoch hat sich vieles geändert. Die Benzinpreis von 23 Pfennigen in den 50ern hat sich vervielfacht und Nachtorientierungsfahrten mit bis zu 80 startenden Fahrzeugen a zwei Personen sind heute Geschichte. Highlight zum 25-jährigen Bestehen war in 1975 das Max Greger Tanzorchester, Zentrum vieler Veranstaltungen damals das altehrwürdige Parkhotel. Zwar ist inzwischen vieles anders, doch geblieben sind weiterhin verschiedene Traditionsveranstaltungen für die ganze Familie und stets hochwertige Clubabende mit Gastreferenten.
Der Rahmen dieser 60-Jahr-Feier war natürlich auch prädestiniert, um verdiente Mitglieder des AMC sowie des ADAC zu ehren. So gratulierte Peter Merkel für 40 Jahre im ADAC neben Irene Schröder auch Heinz Wyremba. 25 Jahre im Dachverband des AMC ist Carmen Rabus bereits registriert. Werner Klug als stellvertretenden Vorsitzenden war es dann vorbehalten, einem Mitglied ganz besonderen Dank und Anerkennung auszusprechen. Für lange Jahre aktive Unterstützung mit Rat und Tat, Tätigkeit im Vorstand als Sportwart sowie ein immer offenes Ohr bedankte sich der Vorstand bei Horst Humpenöder mit der nur ganz selten verliehenen ADAC-Ehrennadel in Silber. Dies war ein würdiger Höhepunkt einer tollen 60-Jahr-Feier!
Redaktioneller Bericht des AMC im Schwabacher Tagblatt vom April 2010
Brücke am Heidenberg-Rundwanderweg saniert
1970 nahm der ADAC den damaligen Wandertrend auf und animierte zugehörige Automobilclubs zur Anlage von Rundwanderwegen. Der AMC Schwabach war von dieser Idee sofort begeistert und begann im April selben Jahres mit der Anlage am dafür hervorragend geeigneten Heidenberg. Genau am 10. Mai 1970 konnte dann der Automobilclub Schwabach den Rundwanderweg am Heidenberg eröffnen und seiner Bestimmung übergeben. Damals im Übrigen der erste seiner Art in ganz Mittelfranken, was schon früher Beweis dafür war, das Automobilclub nicht immer zwangsläufig nur mit PS und Fahrzeug zu tun haben muss.
Seit vielen Jahren schon wird der Wanderweg am Heidenberg von Spaziergängern genutzt und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Vom großen Parkplatz am Heidenberg, hinter dem Fernsehturm vorbei führt er nach Kühedorf. Von dort aus geht es auch heute noch über Ungerthal und den Quellenweg wieder an den Ausgangspunkt zurück. Auf dem Rundweg immer wieder installierte Bänke laden zum Verweilen und zum Beobachten der Waldbewohner ein. Noch heute freuen sich viele Naturbegeisterte über einen insgesamt 8,1 km langen herrlichen Weg.
Da kommt es nicht von ungefähr, dass just im Jahre des 60. Geburtstages des örtlichen AMC sich fast auf den Tag genau vierzig Jahre nach Eröffnung nun mehrere Mitglieder des Rundwanderwegs wieder annahmen und die in die Jahre gekommene kleine Brücke nahe Schopfhof komplett neu aufbauten. Auf dem neuen, einen Meter mit massiven Holzdielen ausgestatten Übergang wird so den Wanderern auch künftig wieder eine gefahrlose Begehung möglich gemacht. Selbst Kinderwägen finden zum Passieren ausreichend Platz und Festigkeit. Zur traditionellen Himmelfahrtswanderung des AMC, welche in diesem Jahr mit einer Feier zum 60. Geburtstag des Clubs einhergeht, werden die spazierenden AMC-Mitglieder mit als erste den neuen Steg nutzen.
Die Helfer zeigten damit eindrucksvoll, wie ehrenamtliche Vereinsarbeit einer breiten Masse zu Gute kommen kann. Und dass der AMC Schwabach heuer 60 Jahre begehen kann ist Beweis genug für den Spaß am Ehrenamt. Unser Bild entstand bei den Arbeiten an der Brücke.
